Die wichtigsten Begriffe rund um Strophanthin – jeweils mit Permalink-Anker für direkte Verlinkung.
g-Strophanthin
Herzwirksames Glykosid aus den Samen von Strophanthus gratus. Wird im Englischen meist Ouabain genannt. Hauptbestandteil von Strophanthin Urtinktur gratus. Ausführlich: g-Strophanthin.
k-Strophanthin
Herzwirksames Glykosid aus den Samen von Strophanthus kombe. Hauptbestandteil von Strophanthin Urtinktur kombe. Ausführlich: k-Strophanthin.
Ouabain
Internationale Bezeichnung für g-Strophanthin. Der Name stammt aus westafrikanischen Sprachen und bezeichnete ursprünglich das Pfeilgift. Ausführlich: Ouabain.
Urtinktur
Flüssiger pflanzlicher Auszug nach standardisierten Vorgaben. Im Strophanthus-Kontext: Auszug nach HAB 4a. Ausgangsstufe vor allen homöopathischen Verdünnungen. Ausführlich: Urtinktur.
HAB
Homöopathisches Arzneibuch. Deutsches Standardwerk für die Herstellung homöopathischer Zubereitungen und Urtinkturen. Maßgebende Vorschrift für Strophanthus: HAB 4a.
EAB / Ph.Eur.
Europäisches Arzneibuch (lateinisch: Pharmacopoea Europaea). Übergeordneter pharmazeutischer Standard im europäischen Raum. Entsprechende Vorschrift für Strophanthus: EAB 1.1.8.
Strophanthus gratus
Westafrikanische Schlingpflanze, Stammpflanze für g-Strophanthin. Ausführlich: Strophanthus gratus.
Strophanthus kombe
Ost-/zentralafrikanische Schlingpflanze, Stammpflanze für k-Strophanthin. Ausführlich: Strophanthus kombe.
Mazeration
Herstellungsverfahren für Urtinkturen: Einlegen des Pflanzenmaterials in Alkohol über mehrere Tage bis Wochen, anschließendes Auspressen und Filtrieren.
Perkolation
Alternatives Herstellungsverfahren für Urtinkturen: Durchspülung des Pflanzenmaterials mit Lösungsmittel im kontinuierlichen Verfahren.
Cardenolid
Chemische Stoffklasse, zu der sowohl g- als auch k-Strophanthin gehören. Auch Digitoxin (aus Fingerhut) ist ein Cardenolid.